Die Eigenständige Jugendpolitik soll in einer „Allianz für Jugend“ sichtbar werden, in der alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen und Akteure mitwirken. Das sind unter anderem Jugendliche, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Zivilgesellschaft, Wirtschaft/Arbeitswelt, Medien und Wissenschaft. Die „Allianz für Jugend“ soll ein neues Bild von Jugend und einen breiten Konsens für eine nachhaltige, gesellschaftlich bedeutsame Jugendpolitik repräsentieren. Die Gründung der Allianz wird für 2014 angestrebt.

Beirat zum Aufbau einer Allianz für Jugend

Am 13. September 2012 konstituierte sich der Beirat für den Aufbau einer Allianz für Jugend. Er bindet neben dem „Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“ weitere entscheidende Akteure in die Entwicklung einer Strategie ein, die in der gemeinsamen Gründung der Allianz münden soll. Neben der Kinder- und Jugendhilfe sind dies vor allem die Schule, die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft und die Medien sowie Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation selbst. Der Beirat hat eine beratende Funktion und beschäftigt sich mit übergeordneten Leitlinien einer Eigenständigen Jugendpolitik. Oberstes Ziel des Beirats ist es, die Idee einer Eigenständigen Jugendpolitik und einer „Allianz für Jugend“ in verschiedene gesellschaftliche Bereiche zu tragen. Der Beirat tagt unter Vorsitz der Abteilungsleitung „Kinder und Jugend“ im BMFSFJ.

Der Beirat besteht aus folgenden Mitgliedern:

  • Luisa Bartels (Kommissariat der deutschen Bischöfe, Katholisches Büro in Berlin)
  • Ernst Baumann (Bundesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft)
  • Dirk Binding (Wirtschaftsjunioren Deutschland)
  • Prof. Dr. Karin Böllert (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ)
  • Johanna Coleman (Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V.)
  • Mike Corsa (Bundesjugendkuratorium)
  • Stephan Groschwitz (Deutscher Bundesjugendring)
  • Maria Loheide (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege)
  • Michael Löher (Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge)
  • Uwe Lübking (Deutscher Städte- und Gemeindebund)
  • Peter Nitschke (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration)
  • Dr. Sven-Olaf Obst (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
  • Joachim Ochel (Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland)
  • Dietmar Pretzsch (ARD)
  • Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (Deutsches Jugendinstitut)
  • Norbert Rosenboom (Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg)
  • Jürgen Schattmann (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen)
  • Dr. Wulf Schmiese (ZDF)
  • Dr. Arndt Schnöring (Stiftung der Deutschen Wirtschaft)
  • Aylin Selçuk (DeuKische Generation e. V.)
  • Oliver Trenkamp (Spiegel Online)
  • Vertreterinnen und Vertreter der begleitenden Jugendgruppe des Beirats

 

  • ständige Gäste:
  • Julia Gall, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Simone Franke-Müller, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Jana Schröder, Geschäftsstelle „Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“

Aktuelle themen des beirats

In seiner zweiten Sitzung am 21. Januar 2013 formulierte der Beirat ein Selbstverständnis, auf dessen Grundlage das weitere Zusammenwirken stehen soll. Die Beiratsmitglieder verständigten sich auf folgende gemeinsame Aufgaben: 

  • Jugendpolitik wird vom Beirat zuallererst als Querschnittsaufgabe betrachtet; entsprechend wollen die Beiratsmitglieder als Multiplikatoren für das Thema "Eigenständige Jugendpolitik" in verschiedene Gesellschaftsbereiche hinein tätig werden.
  • Der Beirat will ein gemeinsames und realistisches Verständnis davon verbreiten, was "Jugend" ausmacht.
  • Der Beirat sieht es als seine Aufgabe an, Akteure für die "Allianz für Jugend" zu gewinnen und für geeignete Orte des Austauschs über Jugend und Jugendpolitik zu sorgen.

In seiner nunmehr dritten Sitzung am 27. Mai 2013 nahm der Beirat eine Einschätzung der Ergebnisse der Zwischenbilanztagung vom 24./25. April 2013 mit Blick auf die Allianz für Jugend vor und priorisierte Themen und Argumente für die Ansprache verschiedener gesellschaftlicher Bereiche für die für 2014 vorgesehene Gründung der Allianz. In einem nächsten Schritt sollen das Konzept für die Allianz für Jugend entworfen und Aufrufe für die Bereiche Medien, Schule, Kommune, Wirtschaft und Zivilgesellschaft verfasst werden.

Link zu www.jugendgerecht.de

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