Ichmache>Politik

Über das Projekt „Ichmache>Politik“ (Deutscher Bundesjugendring) wurde die Jugendbeteiligung bei der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik durchgeführt.

Lernerfahrungen durch grenzüberschreitende Mobilität für Jugendliche ermöglichen

Das Modellprojekt „Lernerfahrungen durch grenzüberschreitende Mobilität für Jugendliche ermöglichen“ (JUGEND für Europa) sollte zur Umsetzung der Empfehlungen des EU-Rates für Bildung, Jugend, Kultur und Sport zur Förderung der Lernmobilität junger Menschen beitragen.

  • Broschüre zu dem Projekt „Grenzüberschreitende Lernmobilität ermöglichen“ (Download)
  • Kurzübersicht zu dem Projekt (Download)

Multilaterales Kooperationsprojekt zur Eigenständigen Jugendpolitik

In einem zweijährigen Peer-Learning-Prozess (JUGEND für Europa - Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa) wurde der Frage nachgegangen, wie angesichts veränderter Rahmenbedinungen Jugendpolitik gestaltet werden kann. An dem Projekt nahmen Frankreich, die Niederlande, Tschechien, Schweden, Litauen und Belgien (Flandern) teil. Die Projektergebnisse finden sich auf den Seiten von JUGEND für Europa.

JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!

Das Modellprojekt „JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!“ verknüpft seit Anfang 2012 lokales unternehmerisches Engagement für benachteiligte junge Menschen am Übergang in den Beruf mit der sozialpädagogischen Begleitung an den Standorten der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Gemeinsam mit Fachkräften aus den vier JUGEND STÄRKEN-Programmen unterstützen die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) junge Menschen in ihrer Region durch praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt. Seit Januar 2014 führen die WJD in Kooperation mit dem BMFSFJ das Nachfolgeprojekt „JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen“ durch. 

Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung

Im Rahmen des multilateralen Kooperationsprojekts Youthpart startete im Mai 2013 die Initiative „Youthpart #lokal". Sechs Modellkommunen wurden bis zum Herbst 2014 dabei unterstützt, neue netzbasierte Verfahren zu erproben, um Jugendliche konkret an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen (ePartzipation). Die Modellkommunen wurden dabei beraten und begleitet, wenn sie Steuerungs- und Kooperationsstrukturen für die netzbasierte Beteiligung Jugendlicher entwickelten. Dabei kamen speziell entwickelte Softwaretools zum Einsatz, mit denen Jugendliche selbst Initiativen entwickeln und bewerten können. Am Ende des Projektes standen nicht allein die Best-Practice-Beispiele, sondern auch eine Handreichung mit Erfolgsfaktoren für alle, die netzbasierte Jugendbeteiligungsverfahren im kommunalen Rahmen umsetzen wollen. Das gewonnene Prozesswissen aus den Modellkommunen ging darüber hinaus in eine Best-Practice-Datenbank und einen europäischen Austauschprozess ein, in dessen Rahmen Guidelines für gelingende ePartizipation Jugendlicher erarbeitet werden. "Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung" ist eine Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wird gefördert vom BMFSFJ.

Bundesweite Initiative „Kinderfreundliche Kommunen“

Sechs Städte und Gemeinden in Deutschland machten sich als Pilotkommunen erstmals auf den Weg, das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ zu erwerben. Mit dem Siegel unterstützen das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland das Engagement zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene. Der dazu gegründete Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ wird das Siegel an Städte und Gemeinden vergeben, die unter der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen einen Aktionsplan für die lokale Umsetzung von Kinderrechten verabschiedet haben. Das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ bietet den Kommunen die Möglichkeit, die Rechte von Kindern und damit den besonderen Schutz, die Förderung und die Beteiligung von jungen Menschen zu stärken. Seit Mai 2014 läuft ein Bewerbungsverfahren für neue Kommunen, die am Projekt teilnehmen möchten.
Das Siegelverfahren erfolgt auf der Grundlage internationaler Standards, entwickelt aus den Zielen der UN-Kinderrechtskonvention. Neun Bausteine sind gesetzt:

  • die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen,
  • die kinderfreundliche Rahmengebung,
  • der übergreifende Aktionsplan,
  • die Interessenvertretung für Kinder,
  • der Vorrang des Kindeswohls,
  • ein ausgewiesener Kinder- und Jugendetat,
  • der regelmäßige Bericht der Kommune,
  • die Information über Kinderrechte
  • und die Unterstützung von Kinderrechtsorganisationen.

Der Prozess beginnt mit einer Standortbestimmung anhand eines Fragebogens. Die Entwicklung und Auswertung der Indikatoren wird gefördert vom BMFSFJ. Ebenfalls wird die Konzeption von Jugend-Befragungen unterstützt. Begleitende Workshops mit Kindern und Jugendlichen ermitteln ihre Wünsche und Vorschläge, die in den Aktionsplan einfließen.

Link zu www.jugendgerecht.de

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